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Dienstag, 07. Februar 2012
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Stammesjubiläum 2008
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Nicht abgehoben, sondern geerdet im Gemeindeleben

"Gleichzeitig ist heute Himmelfahrt! Christi Himmelfahrt allerdings, denn 'abgehoben’ oder weltfremd ist Euer Stamm nun wahrlich nicht. Sondern geerdet und gut integriert in unser Gemeindeleben."

So Pastor Christian Becker in seinem Vorwort zur Festzeitschrift der Georgspfadfinder aus dem Stamm Sankt Engelbert der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) in der gleichnamigen katholischen Kirchengemeinde.

Diese Worte verwendete Pastor Becker auch in seiner Predigt zur Jubiläumsfestmesse an Christi Himmelfahrt. Die heilige Messe wurde von Pfarrer i. R. Winfried Odenwald und Pater Cataldo Ferrarese, SDB ("Don Cataldo") konzelebriert, musikalisch unterstützte der "Engelberts-Choir" unter Leitung von Norbert Neukamp den vollbesetzten Feiertagsgottesdienst.

Zum Schlusslied "Flinke Hände, flinke Füße" zogen die Bannerabordnungen der in der Gemeinde beheimateten Vereine und Gruppierungen in den angrenzenden Gemeindesaal. An den Kirchentüren gab es eine Türkollekte, dass hier gesammelte Geld ist für die Anschaffung von Spielzeug in beiden Kindergärten der Gemeinde (Sankt Engelbert und Liebfrauen) bestimmt, die genaue Summe wird noch bekanntgegeben.

Festempfang zu Christi Himmelfahrt 2008. Blick in den vollbesetzten Gemeindesaal.Im Gemeindesaal ist kein Sitzplatz mehr zu bekommen, so bilden sich mit einem Glas Sekt in der Hand erste Gesprächsgruppen. Der Stammesvorsitzende Norbert Gießmann betritt die Bühne und begrüßt die Festgäste, unter Ihnen der Gevelsberger Bürgermeister Claus Jacobi und die Geistlichkeit der Gemeinde.

Die verschiedenen Vertreter, z. B. DPSG Diözesanverband oder vom Bezirk EN, aber auch Kolping, kfd, Kirchenchor, KJG, Förderverein Sankt Engelbert und der Gemeinderat gratulierten dem Stamm. Die Reden wurden durch eine Playback-Show der Wölflings- und Jungpfadfinderstufe, einen Beitrag der Pfadfinderstufe zu den Leitlinien der Pfadfinder sowie einem 60 Jahre Rückblick als Nachrichtenshow der Roverstufe unterbrochen.

Auf die kleine Bühne wurden auch die drei Preisträger für einen Entwurf des neuen Stammeslogos gebeten (das neue Stammeslogo ist auf der Webseite www.dpsg-gevelsberg.de schon in Verwendung), der Entwurf musste aus rechtlichen Gründen kurzfristig noch geändert werden.

Die Küchenhelferinnen hatten in der Zwischenzeit ein "Schnittchen-Buffet" vorbereitet, das gerade zur Mittagszeit mit einer guten Gulaschsuppe gut ankam. Zur Verdauung ein Spaziergang in die im Keller gelegenen Jugendräume. Hier konnten Bilder aus Großfahrten, kleineren Freizeiten oder auch Aktionen der vergangenen 60 Jahre geschwelgt werden. Eine modernere Form gab es an den Jubiläumstagen auf zwei Flachbildschirmen auf denen diese Bilder per Zufallsprinzip abliefen, Sitzgruppen luden zum "Klönen" ein.
Der Himmelfahrtstag endete dann mit Kaffee- und Kuchen (der Kuchen wurde vom Kindergarten, Leiterinnen und Eltern selber gebacken).

Nach einem Ruhetag, den die Leiterrunde zu letzten Vorbereitungen für den Samstag nutzte, trafen Ehemalige aus nah und fern im Gemeindesaal ein. "Mensch, den habe ich seit 20 Jahren nicht mehr gesehen." So oder so ähnlich klang es im feierlich dekorierten Saal. Der Stammesvorsitzende begrüßte die Ehemaligen an diesem Abend. Worauf schließlich ein Ehemaliger spontan das Mikrofon ergriff und noch einmal ausdrücklich den Gründungsmitgliedern dankte und auch auf deren wichtige Rolle in den frühen Stammesjahren des ältesten DPSG-Stammes in der Region hinwies. Geredet wurde weiter, allerdings an den Tischen, im Raucher-Bereich im Foyer des Gemeindezentrums oder auch in der gut frequentierten Bilderausstellung in den Jugendräumen. Ein kaltes- und warmes Buffet sorgte für die notwendige Grundlage einer langen Feiernacht.

DPSG-Gevelsberg Jubiläumslogo 2008

Nach der offiziellen Begrüßung führten die einzelnen Stufen ihre Programmbeiträge vor, ergänzend "berichtete" die Leiterrunde von der langwierigen Vorbereitungs- und Programmfindungsphase im Vorfeld des Jubiläums und überraschte dann mit dem Bewegungsspiel "Jack saß in der Küche mit Tina", welches die Stimmung im Saal noch einmal auflockerte, so dass der noch folgende lange Abend noch lange in Erinnerung bleiben wird. Einige Ehemalige waren nicht alleine gekommen, sondern hatten die "Klampfe" im Gepäck und so erschallten zu vorgerückter Stunde Fahrten- und Lagerlieder, aus räumlichen Gründen leider ohne Lagerfeuer. Während sich Sänger und Gitarren mit der schottischen Weise "Nehmt Abschied Brüder,..." vom dankbaren Publikum verabschiedeten, bildeten sich mehr und mehr kleine Gesprächsrunden.

Die letzten Gäste traten dann am frühen Sonntagmorgen den Heimweg an, so dass Helferinnen und Helfer mit ein wenig Schlaf den Gemeindefrühschoppen um kurz nach zehn betreuen konnten. Hier nutzte das ein- oder andere Gemeindemitglied die letzte Chance noch einmal durch die Bilderausstellung zu gehen oder gegen eine kleine, freiwillige, Spende noch etwas vom Buffet mitzunehmen oder zu verzehren. Zur Kaffeezeit am Sonntagnachmittag war der Gemeindesaal wieder aufgeräumt und der ein oder andere Helfer konnte die "dicken Füße" endlich hochlegen.



Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. Januar 2009 um 17:00 Uhr